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Zwischen Berlin und Madrid: Jüdische Frauen im Spanischen BürgerkriegZum 90. Jahrestag des Ausbruchs des Bürgerkriegs 

14. Juli / 19:00 21:00

Im Juli jährt sich der Beginn des Spanischen Bürgerkriegs zum 90. Mal. Aus diesem Anlass richtet das JMB den Blick auf deutsch-jüdische Frauen, die auf der Seite der Republik im Spanischen Bürgerkrieg teilnahmen.
Warum dieses Thema in Literatur und Forschung bisher kaum präsent ist – dieser Frage geht Susanne Zepp-Zwirner (Professorin für Spanische und Lateinamerikanische Literaturen an der Universität Duisburg-Essen) in ihrer Einführung nach. 
Linda Maeding (Profesora titular für Germanistik an der Universität Complutense Madrid) stellt die Berliner Kinder- und Jugendbuchautorin Ruth Rewald vor. Rewald arbeitete in den Jahren 1937/38 mehrere Monate im Kinderheim Ernst Thälmann bei Madrid und verfasste mit Vier spanische Jungen das einzige deutschsprachige Jugendbuch über den Spanischen Bürgerkrieg. 1942 wurde sie in Auschwitz ermordet.
Raanan Rein (Inhaber des Alexander-Grass-Lehrstuhls für Jüdische Studien an der University of Florida) präsentiert die Biografien von vier Frauen aus dem britischen Mandatsgebiet Palästina: Dora Levin, Haya und Ruth Meites und Yael Gerson setzten sich als Freiwillige für die spanische Republik ein. Ihr Engagement führte sie nach Spanien und Frankreich, wo sie die republikanische Sache auf unterschiedliche Weise unterstützten.

Hinweis zu Sprache: Zwei Vorträge finden auf Deutsch statt, ein Vortrag auf Englisch, ohne Übersetzung. ­
­ ­ Mehr Info Tickets ­
­ Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin ­ T: 030 – 25993 300 ­ info@jmberlin.de www.jmberlin.de ­ ­