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Eröffnung der Ausstellung “Jüdisches Meißen” in der Meißner Frauenkirche

5. Juli / 14:00 16:00

Der Freistaat Sachsen begeht ein “Jahr der jüdischen Kultur”, und Meißen beteiligt sich mit einem gewichtigen Beitrag: Eine Ausstellung in der Meißner Frauenkirche widmet sich dem jüdischen Leben in Meißen vom Mittelalter bis in die Nachkriegszeit. Damit wird ein Kapitel der Stadtgeschichte in die Öffentlichkeit getragen, das lange Zeit verdrängt war. Die jüdische Geschichte Sachsen begann in Meißen, und der hebräisch beschriftete Grabstein von 1232 (von dem wir eine Replik zeigen) ist nicht nur das älteste materielle Zeugnis jüdischer Kultur in Sachsen, sondern auch die älteste Inschrift Meißens.

Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis zum 5. Dezember 2026 täglich geöffnet – im Rahmen der Offenen Kirche. Der Eintritt ist frei. 

Eine Ausstellung des Zentrums für Kultur und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum Meißen und der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St.Afra Meißen mit Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Programm »Jüdisches Leben in Kunst und Kultur« sowie die Konzentration GmbH und die DDVG GmbH.

Programm

Begrüßung
Pfarrer Dr. Uwe Weise
Grußwort
Jan-Niklas Zemmel
Einrichtungsleiter Synagogenzentrum Potsdam
Einführung in die Ausstellung
Christiane Donath, M. A.
Das »Jahr der jüdischen Kultur« in Meißen
Dr. Matthias Donath
Musik
Beate Voigt, Violine
Sanko Ogon, Orgel