Fachnetzwerktagungen 2026
Im Jahr 2026 veranstalten wir insgesamt 3 Fachtagungen, die jeweils unter einem bestimmten Schwerpunktthema stehen werden. Die Veranstaltungen richten sich primär an Akteur*innen, die in den Bereichen der Antisemitismusbekämpfung und Stärkung jüdischen Lebens tätig sind. Interessierte sind jedoch natürlich auch stets herzlich willkommen.
Abgesehen von den Tagungen wird es ein neues, partizipatives „Akteursformat“ geben. Dieses Format stellt die Bedürfnisse lokaler Akteur*innen noch stärker in den Mittelpunkt. Die inhaltliche und organisatorische Planung findet von Anfang an gemeinsam statt, womit die konkrete Form der Veranstaltung offen bleibt und je nach Interessen vor Ort sehr unterschiedlich ausfallen kann. Ziel ist es, die Teilhabe zu stärken und die Erfahrungen des Fachnetzwerks mit der Expertise und Kreativität lokaler Akteur*innen zu verbinden, um gemeinsam eine individuell abgestimmte Veranstaltung umzusetzen.
- 14. Tagung am 21. April im Kulturforum Görlitzer Synagoge
- 15. Veranstaltung als Akteursformat in Zusammenarbeit mit der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig
- 16. Tagung am 08. September im Pi-Haus in Freiberg zum Thema “Intersektionen von Antisemitismus- und Rassismuskritik”
- 17. Tagung am 26. November im Ariowitsch-Haus Leipzig in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung zum Thema: Antisemitismus in Netz: Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten

Veranstaltungstipp
Jüdische Alltagskultur in Deutschland vermitteln – Ein Methodenkoffer für die politische Erwachsenenbildung.
Eine Fortbildungsveranstaltung der Historischen Seminar der Universität Leipzig | Professur für Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts und dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und einer Keynote von Marina Chernivsky (KOAS, OFEK Deutschland). Wann: 28. August von 10-14.30 Uhr im Ariowitsch-Haus in Leipzig. Lesen Sie mehr HIER.

Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025

Der RIAS e.V. (Bundesverband Recherche- und Informationsstelle) hat den Jahresbericht “Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025” [17. Juni 2026] veröffentlicht. “Keine Trendwende bei antisemitischen Vorfällen –
RIAS dokumentiert 24 Fälle pro Tag. Das Lagebild zeigt: Seit dem 7. Oktober 2023 besteht ein hohes Vorfallniveau
und schränkt das Leben von Jüdinnen:Juden weiter ein. Im Vergleich zu 2022 hat sich die Zahl der
Vorfälle mehr als verdreifacht. Israelbezogener Antisemitismus wurde bei zwei Dritteln (68 %) aller
Vorfälle dokumentiert”. Zum vollständigen Bericht.

