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EXKURSION: DEMOKRATIEARBEIT, JUGENDBILDUNG UND ERINNERUNGSKULTUR MADE IN ZWICKAU

20. Juni / 15:30 23:00

Kopfschüttelnd, entsetzt, belehrend – Allzuoft blicken wir aus städtischer Perspektive auf ländliche Räume als vermeintlich demokratieferne Orte. Dabei gibt es sie: Die Initiativen, die vor Ort Räume aktiver Demokratiearbeit besetzen.

So zum Beispiel in Zwickau, von wo das Kern-Trio des selbst ernannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) bis 2011 rassistisch motivierte Anschläge verübte und zehn Menschen ermordete.
Über die Aufarbeitung des NSU, Erinnerungskultur vor Ort und Herausforderungen historisch-politischer Bildung möchten wir mit Akteur:innen aus und in Zwickau in Gespräch kommen.
Ausgangs- und Treffpunkte sind unter anderem der Verein „Alter Gasometer – Soziokulturelles Zentrum e.V.“ und das Projekt 46, bei dem Zivilgesellschaft, Subkulturszene und Vereinslandschaft in einem ehemals leerstehenden Ladenlokal einen kulturellen Freiraum im Zwickauer Zentrum geschaffen haben, um niedrigschwellig zur Auseinandersetzung mit Demokratie einzuladen.

  • Treffpunkt: 15:30 Uhr Leipzig HBF, Gleis 1 / bis ca. 23 Uhr (Ankunft in Leipzig)
  • Eventuelle Kosten für die Zugfahrt werden erstattet, so kein Deutschland- bzw. Semesterticket vorhanden ist.
  • Die Zahl der Teilnehmer:innen ist auf 30 beschränkt.

Um Anmeldung bis zum 06. Juni 2024 wird gebeten per E-Mail bei Dr. Alexander Leistner (Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig) oder Anja Neubert (Geschichtsdidaktik, Universität Leipzig).

Fachnetzwerk gegen Antisemitismus