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»Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« (OFEK e.V.) online
8. Oktober / 14:00 – 16:00
| Sehr geehrte Interessierte, wir, das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, laden Sie herzlich zur Online-Vorstellung des Forschungsprojekts »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« ein. Diese findet am Donnerstag, 8. Oktober 2026 von 14:00 – 16:00 Uhr online (via Zoom) statt.Nach einem Grußwort von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung) präsentieren Studienautor*innen, Dipl. Psychologin Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung – KOAS) und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Institut für Rechtsextremismusforschung der Universität Tübingen, IRex), die zentralen Ergebnisse ihrer bundesweiten Studie »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland«.Eine Studienteilnehmerin beschreibt ihr Erleben nach dem 7. Oktober 2023 wie folgt: »wahrscheinlich werden wir irgendwie noch eine Weile überleben irgendwie (.) aber die Räume dafür (.) es gibt immer weniger Räume dafür (.) die Räume dafür werden rarer sozusagen“ (Interviewpartnerin, Ende 30) Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) geförderte Studie untersucht seit Februar 2024 die Auswirkungen des 7. Oktober auf den Alltag jüdischer und israelischer Communities. Die Grundlage bilden narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Selbstbeobachtungen und Follow-up-Erhebungen mit 118 Studienteilnehmer:innen zwischen 7 und 80 Jahren. Im Fokus stehen die unmittelbaren und längerfristigen Folgen der Angriffe sowie Erfahrungen mit Antisemitismus. Untersucht werden lebensgeschichtliche Einordnungen sowie Veränderungen von Teilhabe und sozialen Beziehungen – in Familien und Nachbarschaften, in Institutionen, am Arbeitsplatz und im digitalen Raum. Ebenso geht es um Fragen von Sicherheit und Vertrauen, um den Umgang mit gesellschaftlichen Reaktionen sowie um innerjüdische Kohäsion und Empowerment. Programm: Grußwort von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung) Vorstellung der Studie durch Marina Chernivsky (KOAS) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex) Kommentierung zu Studie durch Laura Cazés (ZWST) und Ron Dekel (JSUD – angefragt) Anmeldung: bis zum 05.10.2026 über: https://social.bscw.bund.de/pub/bscw.cgi/255804086Sollten Sie Gebärdensprachdolmetschung nutzen und/oder weitere Bedarfe hinsichtlich Barrierefreiheit benötigen, teilen Sie uns dies bitte bei Anmeldung mit. Den Zugangslink erhalten Sie nach Anmeldung ein paar Tage vor der Veranstaltung per E-Mail. Wir würden uns freuen, Sie zur Ergebnisvorstellung und zum anschließenden Austausch begrüßen zu dürfen. Leiten Sie die Einladung gern in Ihre Netzwerke weiter. Mit besten Grüßen Marina Chernivsky (KOAS) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex, Uni Tübingen) und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. |

