Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

“Auf Spurensuche: NS-Vergangenheit im eigenen Unternehmen – Historisch-politische Bildungsarbeit im betrieblichen Kontext”.

17. August / 19:00 21:00

17.08.2026 / 19:00 Uhr / Pöge-Haus / Hedwigstraße 20 / 04315 Leipzig 

NS-Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkrieges ein alltägliches Massenverbrechen. Nach dem Krieg zählten Zwangsarbeiter_innen jedoch jahrzehntelang zu den vergessenen Opfern des Krieges. Ein Großteil der Firmen, die von Zwangsarbeit profitiert hatten, lehnten lange jegliche Verantwortung ab und die spät einsetzende Aufarbeitung war ein mühsames Ringen, meist getragen von Überlebenden und der engagierten Zivilgesellschaft.

In der Podiumsveranstaltung wollen wir deshalb den Blick auf folgende Fragen richten: Welche Rolle spielen Betriebe heute in der Aufarbeitung ihrer eigenen NS-Vergangenheit? Wie gelingt es, Mitarbeiter_innen für NS-Geschichte im eigenen Unternehmen zu sensibilisieren und Verantwortung im Heute zu stärken? Und kann berufsspezifische historisch-politische Bildung in Gedenkstätten einen Beitrag dazu leisten?

Wir freuen uns auf folgende Gäste:

Rebekka Cöster, Arbeit und Leben Sachsen

Nelson Rustemeyer, Leipziger Verkehrsbetriebe

Isabel Panek, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Moderation: Anja Neubert, Universität Leipzig

Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projekts “Was geht mich der Nationalsozialismus noch an?! Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb” statt, das von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert wird.