Erinnerungspolitischer Fachtag der sLAG: “Antisemitismus und Erinnerungskultur” an der TU Chemnitz
Beim diesjährigen Erinnerungspolitischen Fachtag, veranstaltet gemeinsam mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, widmen wir uns einer der dringlichsten Herausforderungen in unserem Arbeitsfeld – dem Antisemitismus.
In einem gefährlich polarisierten Zeitgeschehen sucht die sLAG beständig nach Möglichkeiten, Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert und die sich jedem Versuch, den Holocaust zu relativieren, widersetzt. Auch das Programm des Fachtags, entstanden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern aus Gedenkstättenarbeit, Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft, spiegelt nun dieses Bemühen.
Für die Keynotes haben wir Andreas Stahl (Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien / CARS) und Marina Chernivsky (OFEK e.V.) gewinnen können und fünf Werkstattgespräche am Nachmittag laden zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ein, zu Analyse und der Verständigung über Handlungsmöglichkeiten der Prävention und (Re-) Aktion. Inputs dazu kommen von sLAG-Mitgliedern aus dem Fachnetzwerk Antisemitismus und dem Erich-Zeigner-Haus, von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“, vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und TaMaR Germany, vom Haus der Wannseekonferenz und RIAS sowie vom Projekt #LastSeen und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
18.11.26, 10-17 Uhr, TU Chemnitz (Campus)
Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei, das detaillierte Programm veröffentlichen wir zum Anmeldebeginn Mitte September.
18. November / 10:00 – 17:00

