26. März / 19:30 – 20:30
26. März: Synagogale Musik zum Pessachfest im Kulturforum Görlitzer Synagoge
Görlitz. Es sind Lieder von Freiheit und Frieden, Sehnsucht und Dankbarkeit. Lieder die an die Befreiung des jüdischen Volkes von der Herrschaft der ägyptischen Pharaonen erinnern. Die Kantorinnen Schulamit Lubowska und Aviv Weinberg sowie die Kantorin und Rabbinerin Alina Treigersingen diese Lieder zum jüdischen Pessach-Fest am Donnerstag, 26. März, im Kulturforum Görlitzer Synagoge. Es ist ein Höhepunkt im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen, das in diesem Jahr unter dem Titel „Tacheles“ begangenen wird.
„Dajenu – Es hätte uns genügt“ – so ist das Programm überschrieben, das der Pianist und Musikprofessor Jascha Nemtsov exklusiv für diesen Abend in Görlitz zusammengestellt hat. Dies ist auch der Titel eines der vier Lieder zum Seder-Mahl, die hier in einer modernen Bearbeitung zu erleben sind. Sie stehen im Zentrum des Konzertprogramms mit synagogaler Musik aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Werke berühmter Komponisten wie Louis Lewandowski, Max Bruch und Kurt Weil sind in dieser exklusiven Besetzung zu erleben. Einen ganz besonderen Akzent fügt Bar Zemach hinzu. Der israelische Musiker ist ein Virtuose auf dem Schofar. Aus dem Horn eines Widders gestaltet, gilt das Schofar als eines der ältesten Instrumente der Welt. Ben Zemach vermag es, ganze Konzert auf diesem schlichten Instrument zu spielen.
Jascha Nemtsov wird den Abend nicht nur am Klavier mitgestalten, sondern auch moderieren.
Mit dem Pessach-Fest erinnern Juden an den Auszug aus Ägypten nach Jahrzehnten der Knechtschaft vor etwa 3500 Jahren. Es wird in diesem Jahr vom 1. bis zum 9. April gefeiert.
Konzert: „Dajenu – Es hätte uns genügt“. Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr
Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Straße 3, 02826 Görlitz