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SUMMARY:Ausstellung: Ausgestopft und Ausgestellt? Versuch einer Begegnung mit Jüdischen Museen
DESCRIPTION:Was und wie ist „jüdisch”? Wer sind die „anderen”? Und wer stellt hier eigentlich wen aus? In dieser Sonderausstellung treffen sich Ethnologische und Jüdische Museen. Im ehemaligen Bereich „West-Asien” in der Dauerausstellung des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig sind die Spuren der alten Präsentation noch erkennbar. „Ethnographische Ausstellungshilfen” in Form von unbelebten Figurinen\, alten Texten und zum Teil leeren Vitrinen bilden das Setting für die Begegnung zwischen dem Leipziger Völkerkundemuseum und der Ausstellung „Ausgestopfte Juden?” des Jüdischen Museums Hohenems. \n\n\n\nDie Ausstellung ist vom 05.07.-14.01.2023 im Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig zu sehen. \n\n\n\nÖffnungszeiten: Di – So 10-18 Uhr \n\n\n\nWeitere Informationen: HIER \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nhttps://www.skd.museum/besuch/grassi-museum-leipzig/
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SUMMARY:Ausstellungsführung: Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\, das eine der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt. Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Einblick in die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre. Die Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.  \n\n\n\nFotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichkeit. Deswegen fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger Forschungsinstituts\, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der Themenwahl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den Blick der Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert\, was unmittelbar in Szene gesetzt\, was ist heute nur mit Hintergrundwissen erkennbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen Fotografien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen? \n\n\n\nJüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauer und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration. In Niederschlesien\, auf ehemals deutschem Gebiet\, erlebte jüdisches Leben für einige Jahre eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden überall in Polen immer wieder Übergriffe auf Jüdinnen und Juden statt\, der größte Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 1946. Diese Eskalation war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration eines großen Teils der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts. \n\n\n\nDie Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred Landecker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in Leipzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis Dezember 2025 in Leipzig zu sehen sein. \n\n\n\nKontakt für FührungsanfragenDr. Julia RoosE-Mail: roos(at)dubnow.deTelefon: 0341 21 735 753 \n\n\n\nAktuelle Termine der Führungen: Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Kolloquium: Leben im Land der Toten. Juden in Polen unmittelbar nach dem Holocaust
DESCRIPTION:Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauma und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration – jüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen. Orte\, in denen es bis zum Krieg große jüdische Gemeinschaften gegeben hatte\, waren nun geprägt von Zerstörung\, Verlust und Leere. Die Ruinenlandschaft im Zentrum Warschaus auf dem Gebiet des ehemaligen Ghettos wurde hierfür zum Sinnbild. \n\n\n\nTrotzdem entstand in Dzierżoniów und anderen ehemals deutschen Städten in Niederschlesien für wenige Jahre ein recht selbstbestimmtes jüdisches Leben. Überlebende und Rückkehrer aus der Sowjetunion siedelten sich hier an\, ermuntert von der polnischen Regierung. Zeitgleich wurden im 300 km östlich gelegenen Kielce am 4. Juli 1946 vierzig polnische Juden ermordet und achtzig teils schwer verletzt. Aus Angst vor weiterer Gewalt flohen viele Jüdinnen und Juden aus Polen. \n\n\n\nIn der im Jüdischen Historischen Institut in Warschau überlieferten fotografischen Sammlung finden sich zahlreiche Bestände\, die diese ambivalente Zeit spiegeln. Ab Mitte Dezember 2023 zeigt die Ausstellung »Der bestimmende Blick« im Leipziger Dubnow-Institut hieraus Fotografien und fragt nach deren Entstehung\, Leerstellen\, ihrer Wirkung sowie ihrer Überlieferung und danach\, wie diese Bilder unsere Vorstellungen über jüdisches Leben im Nachkriegspolen bis heute prägen. Das Kolloquium gibt Einblick in den historischen Kontext. \n\n\n\nDie Veranstaltung findet entweder in Präsenz im Großen Seminarraum des Dubnow-Instituts oder digital statt. Bitte beachten Sie die Angaben im Programm. Die Präsenzveranstaltungen werden zusätzlich gestreamt. \n\n\n\nProgramm \n\n\n\nDonnerstag\, 19. Oktober 2023\, Dubnow-Institut/StreamKamil KijekBetween a Teleology of Demise and Communist Optimism. Jewish Life in Lower Silesia\, 1945–1950 \n\n\n\nDonnerstag\, 16. November 2023\,Dubnow-Institut/StreamStephan StachEin jüdisches Gedächtnis. Die Rolle des Jüdischen Historischen Instituts beim Wiederaufbau jüdischen Lebens in Polen \n\n\n\nMontag\, 11. Dezember 2023\, Dubnow-Institut/StreamAgnieszka KajczykThe Visual Heritage of Polish Jews. The Complex History of the Collection of Postwar Photographs in the Jewish Historical Institute \n\n\n\nIm Anschluss ab circa 19 Uhr: Eröffnung der Ausstellung »Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen« \n\n\n\nDonnerstag\, 4. Januar 2024\,Dubnow-Institut/StreamJoanna Nalewajko-Kulikov»There Is No Jewish Question\, There Are Only Jewish Problems«. Jewish Communists in Postwar Poland \n\n\n\nDonnerstag\, 25. Januar 2024\, digitalJoanna Tokarska-BakirWhat Did We not Know about the Kielce Pogrom until Now? Notes on the Research for the New Monograph Cursed. A Social Portrait of the Kielce Pogrom. \n\n\n\nDonnerstag\, 1. Februar 2024\, digitalDavid EngelThe Flight of Poland’s Jewish Survivors\, 1945–1947 \n\n\n\nDozentinnen: Dr. Monika Heinemann/Carolin Piorun/Dr. Julia Roos \n\n\n\nReferentinnen und Referenten \n\n\n\nProf. Dr. David Engel\, New York University\, NY | Dr. Agnieszka Kajczyk\, Emanuel Ringelblum Jewish Historical Institute\, Warsaw | Dr. Kamil Kijek\, University of Wrocław | Prof. Dr. Joanna Nalewajko-Kulikov\, Tadeusz Manteuffel Institute of History of the Polish Academy of Sciences\, Warsaw | Dr. Stephan Stach\, Stiftung Friedliche Revolution\, Leipzig | Prof. Dr. Joanna Tokarska-Bakir\, Polish Academy of Sciences\, Warsaw \n\n\n\nWintersemester 2023/2024\, an sechs Terminen je 17.15 bis 18.45 UhrDubnow-Institut\, Leipzig sowie digital \n\n\n\nZu den Veranstaltungen auf der Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Vorlesung: Judenhass und Religionskritik? Rechter Antisemitismus zwischen christlichen\, neopaganen und atheistischen Positionen
DESCRIPTION:Eine Vorlesung von Gideon Botsch im Rahmen der Ringvorlesung Religionskritik von rechts des Religionswissenschaftlichen Instituts der Universität Leipzig \n\n\n\nZur Veranstaltung: LINK \n\n\n\nZur Ringvorlesung: LINK
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SUMMARY:Ausstellungsführung: Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\, das eine der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt. Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Einblick in die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre. Die Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.  \n\n\n\nFotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichkeit. Deswegen fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger Forschungsinstituts\, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der Themenwahl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den Blick der Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert\, was unmittelbar in Szene gesetzt\, was ist heute nur mit Hintergrundwissen erkennbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen Fotografien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen? \n\n\n\nJüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauer und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration. In Niederschlesien\, auf ehemals deutschem Gebiet\, erlebte jüdisches Leben für einige Jahre eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden überall in Polen immer wieder Übergriffe auf Jüdinnen und Juden statt\, der größte Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 1946. Diese Eskalation war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration eines großen Teils der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts. \n\n\n\nDie Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred Landecker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in Leipzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis Dezember 2025 in Leipzig zu sehen sein. \n\n\n\nKontakt für FührungsanfragenDr. Julia RoosE-Mail: roos(at)dubnow.deTelefon: 0341 21 735 753 \n\n\n\nAktuelle Termine der Führungen: Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Tandemführung durch die Ausstellung: Ausgestopft und Ausgestellt? Versuch einer Begegnung mit Jüdischen Museen
DESCRIPTION:Bis zum 14. Janaur 2024 zeigt das Grassi-Museum für Völkerkunde die Ausstellung »Ausgestopft und Ausgestellt? Versuch einer Begegnung mit Jüdischen Museen«. In dieser Sonderausstellung treffen sich Ethnologische und Jüdische Museen und gehen gemeinsam der Fragen nach: Was und wie ist »jüdisch«? Wer sind die »anderen«? Und wer stellt hier eigentlich wen aus? \n\n\n\nIm ehemaligen Bereich »West-Asien« in der Dauerausstellung des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig sind die Spuren der alten Präsentation noch erkennbar. »Ethnographische Ausstellungshilfen« in Form von unbelebten Figurinen\, alten Texten und zum Teil leeren Vitrinen bilden das Setting für die Begegnung zwischen dem Leipziger Völkerkundemuseum und der Ausstellung »Ausgestopfte Juden?« des Jüdischen Museums Hohenems. \n\n\n\nMarc Wrasse\, der die Ausstellung für Leipzig kuratierte\, führt am Donnerstag\, 11. Januar 2024\, 16 Uhr durch die Ausstellung gemeinsam mit seiner Tandempartnerin Dr. Julia Roos\, Wissenschaftskommunikation am Dubnow-Institut. Gemeinsam stellen sie aus ihren unterschiedlichen Perspektiven Fragen an die Geschichte\, Gegenwart und Zukunft Jüdischer und Ethnologischer Museen. \n\n\n\nZur Veranstaltung auf der Website des Simon Dubnow Insituts
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SUMMARY:Öffentliche Führung: „Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich.“ Das KZ-Außenlager "HASAG Leipzig"
DESCRIPTION:In Leipzig-Schönefeld hatte die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG)\, einer der größten Rüstungsproduzenten und Profiteure des nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystems\, ihren Hauptsitz. Hier mussten ca. 10.000 Menschen\, vorwiegend aus Polen und der Sowjetunion\, Panzerfäuste\, Munition und andere Rüstungsgüter herstellen. \n\n\n\nSeit 2001 existiert auf dem Gelände in der Permoserstr. (heute Umweltforschungszentrum) eine Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung zur Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiter:innen. \n\n\n\nDer Rundgang beginnt mit einer Einführung in das Thema Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus\, mit Fokus auf Leipzig und Umgebung. Es wird ein Überblick geboten über die Firmengeschichte und die NS-Verbrechen der HASAG\, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen sowie über den Umgang mit NS-Zwangsarbeit nach 1945. Nach einem kurzen Geländerundgang zu Spuren der HASAG gibt es noch Zeit für die Ausstellung und Gespräche.  \n\n\n\nThematischer Schwerpunkt:„Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich.“ Das KZ-Außenlager “HASAG Leipzig”Im Mittelpunkt der Führung steht das im Sommer 1944 in Leipzig-Schönefeld errichtete Buchenwalder Frauenaußenlager “HASAG Leipzig”\, dessen Häftlinge Panzerfäuste für die HASAG herstellen mussten. Die Führung widmet sich der Geschichte des Lagers sowie den Arbeits- und Lebensbedingungen der dort inhaftierten Frauen und Mädchen. \n\n\n\nGedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig\, Permoserstraße 15Dauer ca. 1½ StundenTram 3\, Bus 90 (Permoser-/ Torgauer Straße)
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DESCRIPTION:Was und wie ist „jüdisch”? Wer sind die „anderen”? Und wer stellt hier eigentlich wen aus? In dieser Sonderausstellung treffen sich Ethnologische und Jüdische Museen. Im ehemaligen Bereich „West-Asien” in der Dauerausstellung des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig sind die Spuren der alten Präsentation noch erkennbar. „Ethnographische Ausstellungshilfen” in Form von unbelebten Figurinen\, alten Texten und zum Teil leeren Vitrinen bilden das Setting für die Begegnung zwischen dem Leipziger Völkerkundemuseum und der Ausstellung „Ausgestopfte Juden?” des Jüdischen Museums Hohenems. \n\n\n\nDie Ausstellung ist vom 05.07.-14.01.2023 im Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig zu sehen. \n\n\n\nÖffnungszeiten: Di – So 10-18 Uhr \n\n\n\nWeitere Informationen: HIER \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nhttps://www.skd.museum/besuch/grassi-museum-leipzig/
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SUMMARY:Lesung: „In unruhigen Zeiten“ von Michael-Alexander Lauter
DESCRIPTION:Drei Menschen werden in die Zeit geboren: Mojssej\, ein russischer Jude aus Kiew; Kurt\, ein Deutscher aus Bärenstein in Ostsachsen und Helene\, eine Deutsche aus Kattowitz im preußischen Oberschlesien. Wie sich ihre Lebenswege in den Wirren von Revolution\, Weltkrieg und Nachkriegszeit kreuzen und verweben\, erzählt der Autor Michael-Alexander Lauter in seinem autobiografischen Roman „In unruhigen Zeiten.”  \n\n\n\nMichael-Alexander Lauter (geboren am 17. Juli 1947 im Zufallsort Bitterfeld) war selbst Besatzungskind; der Vater ein russischer Jude\, die Mutter Deutsche. Lauter ist gelernter Rinderzüchter\, Diplom-Agraringenieur und Diplom-Gesellschaftswissenschaftler und lebt in Leipzig. Seit seiner Pensionierung widmet er sich ganz dem Schreiben. „In unruhigen Zeiten” ist seine dritte Buchveröffentlichung.
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SUMMARY:Vortrag: „Möglichkeiten und Grenzen jüdischer Teilhabe an sächsischen Hochschulen“
DESCRIPTION:Studieren war für Juden in Sachsen lange Zeit nicht möglich. Erst mit ihrer formellen rechtlichen Gleichstellung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffneten sich für sie neue Zugangsmöglichkeiten zu höherer Bildung\, die auch neue Einkommens- und Lebensperspektiven verhießen. Institutionelle Ausschlussmechanismen und inoffizielle Hürden erschwerten jedoch die Bildungs- und Karrierewege von Juden. Lisa Pribik stellt in ihrem Vortrag ihr neues Forschungsprojekt am Dubnow-Institut im Bereich Digital Humanities vor\, das unter anderem die Teilhabemöglichkeiten und -grenzen von jüdischen Studierenden an den vier renommiertesten\, sächsischen Hochschulen für Technikwissenschaften in Chemnitz\, Dresden\, Freiberg und Mittweida zwischen 1850 bis 1950 in den Blick nimmt.
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SUMMARY:Ausstellungsführung: Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\, das eine der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt. Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Einblick in die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre. Die Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.  \n\n\n\nFotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichkeit. Deswegen fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger Forschungsinstituts\, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der Themenwahl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den Blick der Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert\, was unmittelbar in Szene gesetzt\, was ist heute nur mit Hintergrundwissen erkennbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen Fotografien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen? \n\n\n\nJüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauer und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration. In Niederschlesien\, auf ehemals deutschem Gebiet\, erlebte jüdisches Leben für einige Jahre eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden überall in Polen immer wieder Übergriffe auf Jüdinnen und Juden statt\, der größte Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 1946. Diese Eskalation war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration eines großen Teils der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts. \n\n\n\nDie Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred Landecker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in Leipzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis Dezember 2025 in Leipzig zu sehen sein. \n\n\n\nKontakt für FührungsanfragenDr. Julia RoosE-Mail: roos(at)dubnow.deTelefon: 0341 21 735 753 \n\n\n\nAktuelle Termine der Führungen: Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Kolloquium: Leben im Land der Toten. Juden in Polen unmittelbar nach dem Holocaust
DESCRIPTION:Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauma und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration – jüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen. Orte\, in denen es bis zum Krieg große jüdische Gemeinschaften gegeben hatte\, waren nun geprägt von Zerstörung\, Verlust und Leere. Die Ruinenlandschaft im Zentrum Warschaus auf dem Gebiet des ehemaligen Ghettos wurde hierfür zum Sinnbild. \n\n\n\nTrotzdem entstand in Dzierżoniów und anderen ehemals deutschen Städten in Niederschlesien für wenige Jahre ein recht selbstbestimmtes jüdisches Leben. Überlebende und Rückkehrer aus der Sowjetunion siedelten sich hier an\, ermuntert von der polnischen Regierung. Zeitgleich wurden im 300 km östlich gelegenen Kielce am 4. Juli 1946 vierzig polnische Juden ermordet und achtzig teils schwer verletzt. Aus Angst vor weiterer Gewalt flohen viele Jüdinnen und Juden aus Polen. \n\n\n\nIn der im Jüdischen Historischen Institut in Warschau überlieferten fotografischen Sammlung finden sich zahlreiche Bestände\, die diese ambivalente Zeit spiegeln. Ab Mitte Dezember 2023 zeigt die Ausstellung »Der bestimmende Blick« im Leipziger Dubnow-Institut hieraus Fotografien und fragt nach deren Entstehung\, Leerstellen\, ihrer Wirkung sowie ihrer Überlieferung und danach\, wie diese Bilder unsere Vorstellungen über jüdisches Leben im Nachkriegspolen bis heute prägen. Das Kolloquium gibt Einblick in den historischen Kontext. \n\n\n\nDie Veranstaltung findet entweder in Präsenz im Großen Seminarraum des Dubnow-Instituts oder digital statt. Bitte beachten Sie die Angaben im Programm. Die Präsenzveranstaltungen werden zusätzlich gestreamt. \n\n\n\nProgramm \n\n\n\nDonnerstag\, 19. Oktober 2023\, Dubnow-Institut/StreamKamil KijekBetween a Teleology of Demise and Communist Optimism. Jewish Life in Lower Silesia\, 1945–1950 \n\n\n\nDonnerstag\, 16. November 2023\,Dubnow-Institut/StreamStephan StachEin jüdisches Gedächtnis. Die Rolle des Jüdischen Historischen Instituts beim Wiederaufbau jüdischen Lebens in Polen \n\n\n\nMontag\, 11. Dezember 2023\, Dubnow-Institut/StreamAgnieszka KajczykThe Visual Heritage of Polish Jews. The Complex History of the Collection of Postwar Photographs in the Jewish Historical Institute \n\n\n\nIm Anschluss ab circa 19 Uhr: Eröffnung der Ausstellung »Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen« \n\n\n\nDonnerstag\, 4. Januar 2024\,Dubnow-Institut/StreamJoanna Nalewajko-Kulikov»There Is No Jewish Question\, There Are Only Jewish Problems«. Jewish Communists in Postwar Poland \n\n\n\nDonnerstag\, 25. Januar 2024\, digitalJoanna Tokarska-BakirWhat Did We not Know about the Kielce Pogrom until Now? Notes on the Research for the New Monograph Cursed. A Social Portrait of the Kielce Pogrom. \n\n\n\nDonnerstag\, 1. Februar 2024\, digitalDavid EngelThe Flight of Poland’s Jewish Survivors\, 1945–1947 \n\n\n\nDozentinnen: Dr. Monika Heinemann/Carolin Piorun/Dr. Julia Roos \n\n\n\nReferentinnen und Referenten \n\n\n\nProf. Dr. David Engel\, New York University\, NY | Dr. Agnieszka Kajczyk\, Emanuel Ringelblum Jewish Historical Institute\, Warsaw | Dr. Kamil Kijek\, University of Wrocław | Prof. Dr. Joanna Nalewajko-Kulikov\, Tadeusz Manteuffel Institute of History of the Polish Academy of Sciences\, Warsaw | Dr. Stephan Stach\, Stiftung Friedliche Revolution\, Leipzig | Prof. Dr. Joanna Tokarska-Bakir\, Polish Academy of Sciences\, Warsaw \n\n\n\nWintersemester 2023/2024\, an sechs Terminen je 17.15 bis 18.45 UhrDubnow-Institut\, Leipzig sowie digital \n\n\n\nZu den Veranstaltungen auf der Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Hoyerswerda: Gedenkveranstaltung des Projektes "Wider das Vergessen" zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung  \n\n\n\ndes Projektes “Wider das Vergessen” zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus \n\n\n\nWebsite RAA Hoyerswerda/Ostsachsen \n\n\n\nWebsite Veranstaltungsort
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SUMMARY:Konzertante Lesung „Ilana Shmueli und Paul Celan – Sag\, daß Jerusalem ist“
DESCRIPTION:Einer der wichtigsten Briefwechsel Paul Celans ist der mit Ilana Shmueli\, einer Freundin aus Czernowitzer Jugendtagen und aus der Zeit des Ghettos. Nach Jahrzehnten der Trennung waren der berühmt gewordene Dichter und die mittlerweile in Israel lebende Ilana Shmueli einander 1965 in Paris wiederbegegnet. Aber erst im Oktober 1969\, mit Celans Reise nach Israel\, beginnt eine dichte Korrespondenz. Jerusalem und die Frau\, die ihm Jerusalem zeigt\, scheinen noch einmal ein Anker der Hoffnung\, eine Rettung aus Vereinzelung und Verzweiflung. Und doch muss Celan\, nach Paris zurückgekehrt\, erkennen\, „dass die Kräfte\, die ich in Jerusalem hatte\, geschwunden sind“. Daran werden auch Ilana Shmuelis Paris-Besuche um die Jahreswende 1969/1970\, die Utopie eines gemeinsamen Lebens\, ihre beschwörenden und oft verzweifelten Briefe bis zum April 1970 entscheidend nichts ändern: zu klein sind die „Schilfe im Wasser“\, wie Ilana Shmueli diese Hoffnungsinseln selbst nennt. Die Lesung mit Auszügen aus der intensiven Korrespondenz (130 Briefe sind erhalten) gibt ein äußerst anschauliches Bild der letzten Lebensmonate Paul Celans und wird durch Werke von Erwin Schulhoff\, Viktor Ullmann und Mordechai Gebirtig musikalisch umrahmt.
URL:https://fachnetzwerk-gegen-antisemitismus.de/veranstaltung/konzertante-lesung-ilana-shmueli-und-paul-celan-sag-dass-jerusalem-ist/
LOCATION:Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus\, Hinrichsenstraße 14\, Leipzig\, 04105\, Deutschland
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