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SUMMARY:Wann bin ich Mensch? Eine interaktive Ausstellung zur Lebens- und Gedankenwelt von Anne Frank
DESCRIPTION:Die Ausstellung thematisiert die Lebensgeschichte von Anne Frank\, die Vertreibung und Ausgrenzung ihrer Familie im Nationalsozialismus und was sie uns heute durch ihre Schriften und Bücher zu sagen hat. \n\n\n\n„…einmal werden wir doch wieder Mensch und nicht nur Juden sein.“ \n\n\n\nSchülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 7 sind herzlich eingeladen\, Anne Frank kennenzulernen. In Workshops wird das Wissen über ihr Schicksal vertieft und ihre Liebe zu den Büchern und zum Schreiben erforscht. Daneben wird Raum gegeben\, sich schreibend und kreativ mit dem Erfahrenen auseinanderzusetzen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Die Workshops werden durch unsere Bildungsreferent*innen entsprechend des Alters und den Bedarfen der jeweiligen Klasse angepasst. \n\n\n\nDie Ausstellung ist bis 22. Juni immer Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr bei freier Saalkapazität und sonntags zu Veranstaltungen für Besucher*innen geöffnet. \n\n\n\nWorkshops für Schulklassen und private Gruppen sind auf Anfrage möglich: bildung@ariowitschhaus.de
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SUMMARY:Kick-off Veranstaltung Fachnetzwerk
DESCRIPTION:Das seit Januar 2023 bestehende Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen veranstaltet am 04.05.2023 seine 1. Fachnetzwerk-Tagung im Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig. Im Zentrum der Arbeit steht das gemeinsame Engagement gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit und Selbstbestimmung jüdischer Lebensrealitäten. Eröffnet wird die Tagung mit Grußworten durch den Staatssekretär und Amtschef\, Sebastian Vogel\, den Beauftragten der sächsischen Landesregierung für das Jüdische Leben Dr. Thomas Feist und dem Direktor des Ariowitsch-Hauses Küf Kaufmann. Nach der Vorstellung des Fachnetzwerkes und seiner Vorhaben wird Marina Chernivsky\, Gründerin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment sowie der Beratungsstelle OFEK e.V.\, aus der 2023 erschienen Studie „Von Antisemitismus betroffen sein. Deutungen und Umgangsweisen jüdischer Familien und junger Erwachsener“ lesen.  Im Anschluss sind die Mitwirkende eingeladen sich zu vernetzen und gemeinsam Bedarfe sowie Themenschwerpunkte und Struktur des Fachnetzwerks zu besprechen. Ein weiterer Programmpunkt im Anschluss an die Fachnetzwerktagung ist die öffentliche Vernissage der Anne Frank Ausstellung „Wann bin ich Mensch?“ des Ariowitsch-Hauses sowie eine Führung in der Brodyer Synagoge in Leipzig (Anmeldung erforderlich). Um Anmeldung zur Fachnetzwerktagung unter fachnetzwerk@ariowitschhaus.de wird bis zum 02.05 gebeten.  Sie möchten Mitwirkende im Fachnetzwerk werden oder kennen Akteur*innen\, die Teil des Fachnetzwerkes werden könnten? Weitere Informationen finden Sie unter: fachnetzwerk-gegen-antisemitismus.de Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit!
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SUMMARY:Erfolgreicher Auftakt: 1. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen
DESCRIPTION:40 Akteurinnen und Akteure\, die sich in 29 Vereinen und anderen Institutionen gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit und Selbstbestimmung jüdischer Lebensrealitäten in Sachsen einsetzen\, kamen letzten Donnerstag\, am 04.05.23 im Zentrum jüdischer Kultur\, Ariowitsch-Haus zusammen\, um sich im Fachnetzwerk auszutauschen und zu vernetzen. \n\n\n\nBegrüßt wurden die Teilnehmenden von dem Direktor des Ariowitsch Hauses Küf Kaufmann und der Leiterin des Bildungsbereiches Jutta Stahl-Klimmt. Grußworte sprachen der Staatssekretär und Amtschef\, Sebastian Vogel und der Beauftragte der sächsischen Landesregierung für das Jüdische Leben Dr. Thomas Feist. \n\n\n\nIm Anschluss gab es einen Vortrag von Marina Chernivsky\, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment und Gründerin und Geschäftsführerin der Beratungsstelle Ofek e.V.\, zur Rolle jüdischer Perspektiven und Erfahrungen in der Antisemitismusforschung und den Konsequenzen\, die sich daraus für eine antisemitismuskritische Praxis in der Bildungsarbeit ableiten lassen. \n\n\n\nUnter den Teilnehmenden waren auch Ralf Seifert vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus\, Ute Glathe\, Koordinatoren für politische Bildung am Landesamt für Schule und Bildung sowie drei Mitarbeiter*innen der Stadt Leipzig vom Referat für internationale Zusammenarbeit sowie vom Referat für Demokratie. \n\n\n\nWir freuen uns über die große Resonanz zum Auftakt unseres Fachnetzwerks\, die wichtigen Impulse von Marina Chernivsky und die Anregungen und Diskussionsbeiträge aller Teilnehmenden! \n\n\n\nDas seit Januar 2023 bestehende Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen\, wird durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“\, gefördert. Bis Ende 2024 werden wir 9 weitere Tagungen in verschiedenen Landkreisen Sachsens durchführen.
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SUMMARY:Rabbiner Jonathan Romain PhD\, „Dignity of Life – Dignity of Dying“
DESCRIPTION:When you want to die\, but the law won’t let you. If you ask most rabbis\, they will tell you that Judaism opposes assisted dying\, claiming it offends against the sanctity of life and usurps God’s will. But is that true? Even if that might have been the case in the past\, should that still apply today for those terminally ill and in great pain? What sanctity is there in suffering? We are constantly playing God in other forms of medicine\, so why not here too? Is it time to change Jewish attitudes? \n\n\n\nRabbi\, writer and broadcaster\, Jonathan Romain is minister of Maidenhead Synagogue in England. He has written numerous books on British Jewry and on Reform Judaism. He writes regularly for The Times and the Jewish Chronicle and appears on BBC radio and television. He is chaplain to the Jewish Police Association and Vice-Chair of Dignity in Dying. \n\n\n\nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Sie wird auch via Zoom übertragen. Den Link dazu finden Sie dann hier.
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SUMMARY:Basiswissen Judentum\, Teil 3\, 3. Thema: Schavuot und Pfingsten
DESCRIPTION:Mit Dr. Timotheus Arndt (Forschungsstelle Judentum\, Theologische Fakultät der Universität Leipzig) und wechselnden Referent*innen \n\n\n\nDas Schavuot-Fest und das Pfingst-Fest stehen bevor: Tora und Geist sind die Stichworte dazu. Tora hat eine breites Übersetzungsspektrum: Weisung\, Gesetz\, Lehre. Was trifft es am besten? Welche Rolle spielt das Gesetz\, wenn Christen ihrem Fest stattdessen den Geist reklamieren? \n\n\n\nDie Veranstaltung wird auch via Zoom übertragen. Den Link dazu finden Sie hier: https://ariowitschhaus.de/event/basiswissen-judentum-teil-3-3-thema-schavuot-und-pfingsten/
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SUMMARY:Die Nationalreligiöse Bewegung Israels – Entstehung\, Entwicklung\, Einfluss
DESCRIPTION:Vortrag mit Yuval Rubovitch \n\n\n\nDie grundsätzlichen Fragen zum Verhältnis von Religion und Staatlichkeit begleiteten zionistische Debatten schon seit Anfang an. Die national-religiöse Bewegung\, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand\, stellt die Verbindung von Religion und modernem politischen Zionismus dar. Im Gegensatz zu vielen religiösen Juden sahen ihre Anhänger – vor allem die Anhänger von Rabbi Avraham Yitzhak HaCohen Kook\, dem ersten Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde im Mandatsgebiet Palästina vor 1948 – die Entstehung eines jüdischen Staates\, selbst eines säkularen\, als einen Schritt in Gottes Plan an. Die Kookisten\, die unter den Nationalreligiösen bei der Gestaltung der Politik gegenüber dem Westjordanland bei weitem den größten Einfluss haben\, vertreten die Ansicht\, dass die volle Erlösung erst dann eintreten wird\, wenn das gesamte Volk Israel im Land Israel unter voller jüdischer Souveränität lebt. Der Siedlungsbau ist folglich ein wesentlicher Bestandteil ihres Projekts. \n\n\n\nAls Netanjahu die Fraktion „HaTzionut HaDatit“ („Der religiöse Zionismus“) an der Regierungskoalition in Israel beteiligte\, stellte dies für viele Beobachter eine Zäsur dar. Positionen\, die vor zwanzig Jahren noch dem Rand der Gesellschaft angehörten\, rückten damit in Ministerämter. Niemand verkörpert dies mehr als der neue Minister für Nationale Sicherheit: Ben Gvir. Seine rechtsextremen Positionen disqualifizieren ihn für einen großen Teil des israelischen Sicherheitsestablishments\, seine Ernennung sorgte für einen Aufschrei aber auch im religiösen Zionismus werden seine Positionen als extrem wahrgenommen. \n\n\n\nGrund genug sich mit der heterogenen Nationalreligiösen Bewegung in Israel auseinanderzusetzen. Wie ist sie historisch entstanden\, wie ist sie ideologisch aufgestellt und welchen Einfluss hat sie auf die Gegenwart des jüdischen Staates? \n\n\n\nAnmeldung bitte per Mail an: jufo.leipzig@digev.de
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