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SUMMARY:Ausstellung: Ausgestopft und Ausgestellt? Versuch einer Begegnung mit Jüdischen Museen
DESCRIPTION:Was und wie ist „jüdisch”? Wer sind die „anderen”? Und wer stellt hier eigentlich wen aus? In dieser Sonderausstellung treffen sich Ethnologische und Jüdische Museen. Im ehemaligen Bereich „West-Asien” in der Dauerausstellung des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig sind die Spuren der alten Präsentation noch erkennbar. „Ethnographische Ausstellungshilfen” in Form von unbelebten Figurinen\, alten Texten und zum Teil leeren Vitrinen bilden das Setting für die Begegnung zwischen dem Leipziger Völkerkundemuseum und der Ausstellung „Ausgestopfte Juden?” des Jüdischen Museums Hohenems. \n\n\n\nDie Ausstellung ist vom 05.07.-14.01.2023 im Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig zu sehen. \n\n\n\nÖffnungszeiten: Di – So 10-18 Uhr \n\n\n\nWeitere Informationen: HIER \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nhttps://www.skd.museum/besuch/grassi-museum-leipzig/
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SUMMARY:Ausstellung: Meine Jüdische Hälfte | Andreas Neumann-Nochten
DESCRIPTION: “Der Rechtsextremismus ist nicht aus der Welt\, auch nicht aus der deutschen. Aber\, wenn er allem\, was einer opportunen politischen\, gesellschaftlichen oder kulturellen Weltsicht zu widersprechen scheint\, als Stempel aufgedrückt wird\, dann wird auch dem Antisemitismus immer wieder neue Auftrieb verschafft. Dann nutzen die\, die für Demokratie und Freiheit Sorge tragen wollen\, in ihrem gut gemeinten Anliegen genau die Mittel\, die beides zu vernichten drohen.” \n\n\n\n– Andreas Neumann-Nochten \n\n\n\nErst als Jugendlicher hat der in Görlitz lebende Künstler und Theologe Andreas Neumann-Nochten erfahren\, dass seine Familie jüdische Wurzeln hat. Die Auseinandersetzung mit diesem Teil seiner Identität hat er in zahlreichen Bildern und Zeichnungen verarbeitet. Einige dieser Werke sind nun im Kulturforum zu sehen. Andreas Neumann-Nochten wird zu Beginn von seinen Erfahrungen mit seiner „Jüdischen Hälfte“ berichten. \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\nWebsite der Veranstaltung
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SUMMARY:Ausstellungsführung: Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\, das eine der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt. Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Einblick in die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre. Die Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.  \n\n\n\nFotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichkeit. Deswegen fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger Forschungsinstituts\, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der Themenwahl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den Blick der Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert\, was unmittelbar in Szene gesetzt\, was ist heute nur mit Hintergrundwissen erkennbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen Fotografien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen? \n\n\n\nJüdisches Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung und Gewalt\, Trauer und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration. In Niederschlesien\, auf ehemals deutschem Gebiet\, erlebte jüdisches Leben für einige Jahre eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden überall in Polen immer wieder Übergriffe auf Jüdinnen und Juden statt\, der größte Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 1946. Diese Eskalation war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration eines großen Teils der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts. \n\n\n\nDie Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred Landecker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in Leipzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis Dezember 2025 in Leipzig zu sehen sein. \n\n\n\nKontakt für FührungsanfragenDr. Julia RoosE-Mail: roos(at)dubnow.deTelefon: 0341 21 735 753 \n\n\n\nAktuelle Termine der Führungen: Website des Simon Dubnow Instituts
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SUMMARY:Fundraising-Veranstaltung: Gemeinsam für die Opfer des antisemitischen Terrorangriffes
DESCRIPTION:Seit den antisemitischen Terrorangriffen vom 07.10.2023 befinden sich die von islamistischen Gräueltaten betroffenen Menschen im Ausnahmezustand. Kinder\, Jugendliche und Familien mussten evakuiert werden und sind traumatisiert. Unsere Partnerorganisation Hashomer Hatzair hat ein Hilfsprojekt zur Unterstützung dieser Menschen initiiert. Sie bringt evakuierte Familien aus den betroffenen Regionen unter und unterstützt die Betroffenen. Dafür benötigt sie finanzielle Unterstützung für den Transport\, die Unterbringung und die Ausrüstung von Familien. \n\n\n\nUm diese wichtige Arbeit zu unterstützen\, veranstalten wir am 14.12. um 18.30 Uhr im Haus Steinstraße ein kleines Fundraising-Event. An diesem Abend werden engagierte Aktivistinnen und Aktivisten von ihrer Arbeit vor Ort informieren und euch einen Einblick in die aktuelle Situation geben. Dazu gibt es Soli-Getränke und kleine Snacks \n\n\n\nDas Projekt kann auch bequem online unterstützt werden:[Link zum Crowdfunding: https://www.sozialspende.de/projekt/id/5070] \n\n\n\nWofür werden die Spenden genutzt? \n\n\n\n\nAufklärungsarbeit und Unterstützung in öffentlichen Notunterkünften und von Personen in den betroffenen Gebieten.\n\n\n\nPädagogische und emotionale Unterstützung für evakuierte Kibbuzim\, einschließlich pädagogischer Betreuung von Kindern.\n\n\n\nVersorgung der Geflohenen mit Kleidung\, Verpflegung und mehr.\n\n\n\nOrganisation von Freiwilligen für Einsätze zur Unterstützung der Betroffenen in Städten im ganzen Land.\n\n\n\n\nJeder Beitrag zählt\, jede Spende hilft\, diese wichtige Arbeit auch weiterhin zu ermöglichen. \n\n\n\nÜber Hashomer Hatzair: Die Jugendorganisation setzt sich nicht nur für die Unterstützung der direkt betroffenen Familien ein\, sondern auch seit Jahren für die friedliche Koexistenz zwischen Israelis und Palästinensern. Sie leisten Bildungsarbeit in Israel und engagiert sich leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit\, Demokratie und Verständigung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Einige der betroffenen Kibbuzim sind eng mit der Hashomer verbunden. Dadurch befinden sich viele Mitglieder\, Familienangehörige und Freunde unter den Opfern. Die Hashomer kooperiert in ihrer Nothilfe eng mit der arabischen Organisation Ayial. Diese unterstützt betroffene arabische und drusische Communitys.
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